Revier
Liparische Inseln mit dem Boot: Vulkane, Wind und eine Woche ab Portorosa
Vulcano, Lipari, Salina, Panarea und Stromboli: was eine Zeit an Bord auf den Äolischen Inseln besonders macht, Wind, Ankerplätze – mit live gelesenen Preisen.
Von Go2Boat · aktualisiert am 24. Oktober 2026
Die Äolischen oder Liparischen Inseln liegen vor der Nordküste Siziliens: sieben bewohnte Vulkaninseln – Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi – und seit 2000 UNESCO-Welterbe. Kein anderes Revier im Mittelmeer zeigt so deutlich, dass die Erde hier noch arbeitet: Fumarolen auf Vulcano, schwarzer Sand, und auf Stromboli ein Vulkan, der seit Jahrtausenden fast ohne Pause aktiv ist.
Was die Inseln für eine Zeit an Bord besonders macht
- Kurze Wege: Vulcano, Lipari und Salina liegen dicht beieinander; Panarea und Stromboli sind eine längere Tagesetappe entfernt, Filicudi und Alicudi liegen weiter westlich.
- Tiefes Wasser: Die Inseln sind Vulkankegel, die steil aus grosser Tiefe aufsteigen. Ankerplätze mit gutem Grund sind seltener als an flachen Küsten; viele Buchten sind nur bei passendem Wind ruhig.
- Stromboli am Abend: Viele Gäste fahren abends an die Nordwestseite von Stromboli, um vom Wasser aus die Ausbrüche zu sehen. Für das Meer vor der Sciara del Fuoco und für Aufstiege zum Krater gelten Verordnungen der Behörden, die sich nach der Aktivität des Vulkans richten. Fragen Sie Ihren Anbieter nach dem aktuellen Stand, bevor Sie hinfahren.
Wind: offene Ankerplätze, Wahl nach dem Wetterbericht
Im Sommer weht oft der Maestrale aus Nordwest; der Scirocco aus Südost bringt warme Luft und Welle. Weil viele Ankerplätze offen sind, wählt man Hafen oder Bucht nach dem Wind: bei Maestrale die Südost- und Ostseiten, bei Scirocco die Nordseiten. Häfen gibt es auf Lipari, Vulcano und Salina; im Hochsommer sind sie früh belegt.
Ab Portorosa
Die meisten Boote für die Liparischen Inseln liegen an der Nordküste Siziliens, etwa in Portorosa bei Furnari oder in Milazzo. Von dort ist Vulcano in einer Etappe erreicht. Unser Wochenvorschlag ab Portorosa führt über Vulcano, Lipari, Panarea und Stromboli nach Salina und zurück; für vier Tage gibt es einen kürzeren Bogen. Beide nennen die Etappen in Seemeilen.
Welches Boot?
Ein Segelboot ist ideal für die längeren Etappen zwischen den Inseln. Ein Katamaran liegt in den offenen Buchten ruhiger und bietet Gruppen mehr Platz. Mit dem Motorboot sind auch Panarea und Stromboli an einem Tag erreichbar.
Mit oder ohne Skipper?
Die Etappen sind länger als in vielen anderen Revieren, die Ankerplätze anspruchsvoller. Wer wenig Erfahrung hat, ist mit einem Skipper gut beraten; er kennt auch die Regeln für Stromboli. Welche Nachweise der Anbieter für Boote ohne Skipper verlangt, steht beim Boot.
Wann fahren?
Juni und September sind ideal: warmes Meer, stabiles Wetter, Platz in den Häfen. Im Juli und August sind Häfen und Bojen sehr gefragt; im Mai und Oktober ist es ruhig, das Wetter aber wechselhafter.
Häufige Fragen
Kann man Stromboli vom Boot aus ansehen?
Ja, viele Gäste fahren abends an die Nordwestseite. Für das Meer vor der Sciara del Fuoco gelten Verordnungen, die sich nach der Aktivität richten; Ihr Anbieter kennt den aktuellen Stand.
Wie viele Tage braucht man für die Äolischen Inseln?
Eine Woche reicht für Vulcano, Lipari, Salina, Panarea und Stromboli. In vier Tagen schaffen Sie die nahen Inseln.
Sind die Liparischen Inseln für Anfänger geeignet?
Mit Skipper ja. Ohne Skipper sollten Sie Erfahrung mit längeren Etappen und offenen Ankerplätzen haben.
Quellen
- Törnvorschlag: Segeltörn Sizilien: 7 Tage Liparische Inseln ab Portorosa
- Törnvorschlag: Törn Sizilien: 4 Tage Liparische Inseln
Regeln der Behörden können sich ändern. Massgebend ist, was die verlinkte Stelle und Ihr Anbieter vor Ort sagen.